Auf die Gurke, fertig, los – 23. Spreewald Marathon 2025 in Straupitz eröffnet
13712 Sportlerinnen und Sportler waren im Spreewald dabei
23. Spreewaldmarathon 2025 – 13.712 Starter kämpften um die begehrten Gurkenmedaillen am Band in Gold, Silber, Bronze, Grün und erstmals in Blau im sorbischen Siedlungsgebiet.
Wandern zum Auftakt in Straupitz – der 23. Spreewaldmarathon war eröffnet
Straupitz. Pünktlich 18.30 Uhr wurde am Hafen in Straupitz der 23. Spreewald Marathon 2025 eröffnet. Bärbel Scherbatzki als gestandene Sportlehrerin und Vorturnerin verblüffte die Neulinge mit einer großen Erwärmung. Auf Schusters Rappen wurde gestartet. Vorbei an Storchennestern war man schnell in der Natur, Bärbel entpuppte sich erneut als prächtige Heimatführerin. Die Überquerung der typischen hölzernen Spreewaldbrücken waren die ersten Höhepunkte in dieser schönen Naturlandschaft. Nach etwa 3 Kilometer hatte man eine Hütte im Wald erreicht, ein kleiner Imbiss bei dem Fettschnitten und Spreewälder Gurken nicht fehlen durften. Anschließend bestiegen die 71 Teilnehmer vier Spreewaldkähne. Somit konnte man auf dem Kahn in gemütlicher Runde die Natur beim Rückweg genießen und bei einem guten Tropfen aus der Flasche so manches Gespräch mit seinem Banknachbarn führen. Im Ziel erwarteten die Sportler ein mit Fackeln und großen Kerzen dekorierter Hafen in der beginnenden Dunkelheit, aber auch ein kleines Buffet mit verschiedenen Suppen und Getränken. Wenige Minuten später erhielt jeder Teilnehmer seine Medaille vom Spreewaldmarathon, die Grüne Gurke am Band und eine Urkunde.
Freitag in Lübbenau – beim Nachtlauf wurde erstmals die Blaue Gurke vergeben
Freitagvormittag waren in Lübbenau erneut Sportler auf Schusters Rappen unterwegs. Vom Markt der Spreewaldmetropole wanderten über 220 Athleten zum Gasthaus Wotschofska.
Freitagnachmittag schnürten die Jüngsten ihre Laufschuhe, 98 Kinder standen am Start zum Nachtlauf. Ohne Erwärmung geht nichts, also leitete Kultmoderator ADI von „Mach mit, mach`s nach, mach`s besser“ die Erwärmung.
Ab 20 Uhr füllte sich der Markt rasant – es wurde eng, viele der Sportler hatten ihre neuen Spreewald – Marathon – T-Shirts an. 2025 gab es diese in rot, blau und grün. 20.30 Uhr starteten beim Lübbenauer Nachtlauf 1261 Sportlerinnen und Sportler. Vorbei am Schloss, am Kilometer 2 die neue hölzerne Spreewaldbrücke am Gastahaus Hecht in Lehde überquert. Für Neulinge in der Läuferkarawane eine völlig neue Erfahrung die Stufen der typischen Spreewaldbrücken zu bewältigen. Tolle Lichteffekte und allerlei musikalische Einlagen, beim Dudelsackspieler blieben einige sogar stehen, knipsten einige Bilder und lauschten den Klängen. Unterwegs tolle Stimmung. Als dann die letzte Holzbrücke am Hafen gemeistert war, die Wasserfontäne der Feuerwehrleute für Ablenkung sorgte, die Meter durch den Schlosspark angefeuert von vielen Zuschauern und schließlich der Zieleinlauf von silbernen Fontänen gemeistert war, da durfte sich jeder als Sieger nach den gelaufenen, gewalkten oder gewanderten 5 Kilometern fühlen. Alle hatten sich ihre Medaille verdient, erstmals gab es eine blaue Gurke am Band. Am Buffett, Getränkestand und bei Livemusik stand man noch lange zusammen.
Samstag stand traditionell im Zeichen der Radsportler und Skater
Einige hatten eine kurze Nacht, vor allem Helfer aus Weidners Stab. 5367 Radsportler standen gut gelaunt an den Startorten in Lübbenau und Burg zu den verschiedenen Startzeiten. Sage und schreibe 1742 Pedaleure über 200 km wollten den langen Kanten meistern. Erinnern Sie sich an das schlechte Wetter im Vorjahr – 1 Grad über Null, Regen und starker Wind, es war eine Bewährungsprobe. Doch dieses Jahr hatte der Wettergott gute Laune und übertrug diese auf die Radler. Als dann die jeweiligen Pulks starteten, da war es eine Augenweide wie gut gelaunt und fröhlich die Frauen, Kinder und Männer im Sattel winkten. Übrigens, der jüngste Teilnehmer war 2,5 Monate alt – der ganze Stolz der Großfamilie mit Mutti, Vati und sieben Kindern. Mutti verriet mir – zwinkerte, man braucht noch zwei Mädchen, sie meinte es ernst.
Zentrale Verpflegungsstelle Straupitz – 5367 Radsportler wurden beköstigt
48 Helfer beköstigten die Sportler mit belegten Broten, Kuchen, Obst, Eis, Naschereien, kalten und warmen Getränken und natürlich der wärmenden und stärkenden Suppen aus den Feldküchen – wie im Vorjahr hatte man auch an all jene gedacht, die kein Fleisch essen. Viele der Sportler freuten sich auf die Spreewälder Hefeplinse. Seit 4 Uhr standen die fleißigen Bienchen an den Herdplatten und bereiteten die Köstlichkeiten für die Gäste vor. 2500 Hefeplinsen wurden zubereitet und ständig rangefahren.
Pannendienst war durchgängig im Einsatz
Auch in diesem Jahr waren mehrere Helfer im Pannendienst im Einsatz und halfen so manchem Pedaleur aus der Patsche. Vor allem Platten beschäftigten Mechaniker Heinz und Kollegen.
Als Lohn die Gurkenmedaille im Ziel
In den Zielorten konnten sich die Radsportler entsprechend der gefahrenen Streckenlänge über ihre Gurkenmedaille in Gold, Silber, Bronze oder Grün freuen. Die würdevolle Überreichung erfolgte durch junge Frauen in ihrer typischen Spreewaldtracht.
Samstag 17 Uhr starteten die Skater auf den großen Rollen über 42 Kilometer beim Skate-Marathon
Seit vielen Jahren ist die Bahnhofstraße in Burg von Hunderten Zuschauern zu den Bewerben der Skater dicht gesäumt. Wenn Moderator ADI die schnellen Hirsche ankündigt, da wird bei den Zuschauern getuschelt – hast du Claudia Pechstein schon gesehen. Einige standen günstig und entdeckten Claudi, denn das eine Olympiasiegerin einen Bewerb der Skater über 42 KM startet kommt nicht alle Tage vor. Wettkampfleiter Achim Weidner im Führungsfahrzeug, Streckenfreigabe erfolgt: Start – wen wundert`s da, dass Weltmeister Alexander Jose Bastidas Rodriguez aus Venezuela nichts dem Zufall überlässt und von Beginn an für hohes Tempo sorgt. An diesem Tag beste Bedingungen auf dem schnellen neuen trockenen Asphalt im Spreewald. Extra für den Fotografen zeigten die jungen Frauen in ihren traditionellen Trachten einige Tanzeinlagen und präsentierten ihre Strumpfbänder. Durchsage: Spitze 2 km vor dem Ziel. Die Zuschauer sind gespannt, das Führungsfahrzeug kommt angebraust, kurze Zeit später überquert Alexander Jose Bastidas Rodriguez erneut als Sieger des Spreewaldmarathon im 42 Kilometer Skate-Marathon nach 01:03:53 Stunden die Ziellinie. 10 Sekunden danach der Zweitplatzierten Sören Lindner, Platz drei geht an Lukas Drömer mit 12 Minuten Rückstand. Der Sieg bei den Frauen geht an Alina Kalisch in 01:19:23 Stunden vor Martina Menzel und Katrin Leschner.
24 Kilometer Skat-Siege holen Hagemann und Pechstein
Hellwach musste man auf der Kurzdistanz über 24 Kilometer am Start sein um nicht im Gewimmel der 161 Skater gleich seine Chancen auf das Podest zu verschlafen. Mit einem Affenzahn setzte sich die Spitze in Bewegung. Mit großem Vorsprung rollte Sascha Hagemann nach 41:24 Minuten als Sieger über die Ziellinie. Frederic Menzel und Robert Wöllert-Wache erreichten nach 43:00 und 43:03 auf den Plätzen zwei und drei das Ziel. Vierter wurde Martin Wertgen in 43:04 – also eine enge Kiste. Dahinter kamen schon die schnellsten Frauen angeballert, Claudia Pechstein holte nach der langen Siegesserie auf der Langdistanz nun den Sieg über 24 KM in 43:08 Minuten. Eine knappe halbe Sekunde später wurde die Erfurterin Marie Schickler Zweite, dass Podest komplettierte Sophie Kämpfer in 43:10. Parallel waren auch Sportler auf dem Longboard und erstmals mit dem Tretroller unterwegs.
Bei den anschließenden Siegerehrungen wurden erstmals die Besten mit den neuen silberfarbenen Gurkenpokalen mit dem großen grünen Gurkenblatt, Blümchen und Sachpreisen geehrt. Dazu die Stimmung unterhalb der Bühne – auch konnte man die Cheerleader bei einem tollen Programm bestaunen, viel schöner geht es kaum.
Aller guten Dinge sind drei am Samstag – Nachtlauf Burg
Für die vielen Helfer ist es ein sehr langer Tag, aber wenn dann die Nachtläufer ihre Startunterlagen und T-Shirts im Org.-Zelt abgeholt haben, da können die fleißigen Bienchen in der Anmeldung durchatmen.
735 Läufer, Walker und Wanderer starteten 20.30 Uhr und nahmen die 5 KM unter ihre Sohlen. Überquerung der typischen Holzbrücken über die Fließe und dazu die prächtigen Lichteffekte und Musik genießen. Am Buffet gab es Getränke, Gurken und Knabberzeug bei Livemusik – einige waren aber schnell verschwunden, denn sie wollten Stunden später an den Läufen am Sonntag teilnehmen und brauchten Schlaf.
Sonntag – da gehören die Straßen im Spreewald den Läufern und Walkern
Baumaßnahmen an Spreewaldbrücken brachten dem Org.-Leiter Achim Weidner so manche schlaflose Stunden, er tüftelte und wie Sie erleben konnten, klappte alles wie am Schnürchen.
Erstmals wurden am letzten Wettkampftag zeitgleich 9 Uhr alle Starter im Lauf, Walken, Run & Bike und Wandern auf die verschieden langen Distanzen geschickt. Manche werden sich gefragt haben, warum startet man so viele Sportler gleichzeitig? Leider sind in den letzten Jahren einige Sportler immer wieder zeitiger gestartet und haben sich somit einen zeitlichen Vorteil verschafft.
3.297 Sportler starteten somit zeitgleich im Marathonlauf über 42,195 Kilometer – sowie Run & Bike, im Halbmarathon über 21,1 KM im Lauf und Walking und auf der 10 Kilometer langen Distanz im Lauf, Walking und Wandern. Abgegrenzt nach Startblöcken für die Elite und nach Disziplinen klappte alles problemlos. Hunderte Streckenwegweiser und Markierungen waren an -und aufgebracht, da konnte man sich einfach nicht verlaufen, dazu zahlreiche Ordner. Auf jeder Strecke gab es ein Führungsfahrrad.
Den 10 Kilometer Antenne Brandenburg-Lauf gewinnt Artur Becker
Auf der zehn Kilometer mussten zwei typische hölzerne Spreewaldbrücken überwunden werden. Somit lauerten etwa am KM 5 und 6,5 die Scharfrichter für die Läufer. Becker nutzte seine Möglichkeiten und brachte die nötigen Sekunden zwischen die Verfolger. Sieger Artur Becker (32:08 Minuten), Platz 2 an Sven Richter (32:12), Platz 3 für Stefan Hendtke (32:25). Das Frauenpodest ging an Daniela Rusch (44:06 – AK W45) – ein bekanntes Gesicht bei den Läufen im Spreewald und der Lausitz, Platz 2 an die knapp 30 Jahre jüngere Jocelyn Gühne (44:30) und Rang drei an Sina Staudigel (45:34).
Bei den Walkern siegt über 10 Kilometer ein Weltmeister
Bei den Walkern wurde es diesmal im Feld der 236 Sportler verdammt schnell. Lokalmatador Sven-Torsten Böttcher stand diesmal im direkten Vergleich mit dem Weltmeister Rafael Ott. Saubere Schrittfolgen prägten den Bewerb, den Sieg sicherte sich Weltmeister Rafael Ott in 01:02:19 Stunden – der einst als Läufer die 5 KM in ausgezeichneten 15 Minuten abspulen konnte. Zweiter wurde Sven-Torsten Böttcher (1:03:51), Platz 3 ging an Frank Sonntag (01:06:38), Platz 4 für Dieter Gahut (1:11.14), Platz 5 für Frank Thomas (01:11:30). Dann kam bereits Sabine Rischow (1:11:55) als Siegerin bei den Frauen ins Ziel. Das Podest wurde komplettiert von Evelin Schmidt und Karin Rau. Wer diese schnellen Zeiten verinnerlicht, dem wird klar sein, Hunderte Läufer waren langsamer als die schnellsten Walker. Bei den Siegerehrungen wurden die Besten bis Platz 6 ausgezeichnet.
Musketier Lancelot Gentz gewinnt Halbmarathonlauf
Die 21,1 Kilometer in Laufschuhen gewann Lancelot Gentz in flotten 1:14:25 Stunden vor weiteren 1390 Läufern. Platz zwei belegte Keke Schulz (1:18:02), Rang drei sicherte sich Nils Keine (1:18:05). Bei den Frauen durfte sich Anne Stephan in der Laufzeit von 1:31:53 Stunden über den Siegerpokal freuen. Die einstige Europameisterin im Radsport, Madeleine Levy, sicherte sich in 1:31:59 Platz 2, der dritte Podestplatz ging an Maria Korn (1:35:21).
Michael Finschow siegt beim Halbmarathon-Walken
Ganz knapp wurde es im Ziel beim Walken auf der Halbmarathondistanz. Den Sieg erkämpfte sich Michael Finschow (2:30:15), kurz dahinter überquerte Hagen Bernard (2:30:16) als Zweiter die Ziellinie. Sabine Pagelow siegte in 2:31:17, Detlef Wisbar wurde dritter Mann in 2:31:17. Smilla Kuhnt und Nancy Lang komplettierten das Frauenpodest.
42,195 Kilometer – den Sieg beim Marathon sicherten sich Melvin Evers und Jennifer Bieling
Wer einen klassischen Marathonlauf schafft kann stolz sein, aber wer den Lauf über die legendären 42,195 Kilometer gewinnt, ist Sieger und darf feiern. Für den Führungsradler war es diesmal nicht so einfach auf dem Rad vornweg zu fahren. Läuferinnen mit Kopfhörern blockierten die Strecke – es gilt entsprechend der Wettkampfordnung des Deutschen Leichtathletik Verbandes ein Verbot von Kopfhörern aller Art im Wettkampf. Sieger im Marathonlauf wurde Melvin Evers in 2:46:17 Stunden. Den zweiten Platz sicherte sich der Australier William Pethick (2:50:48), der Straußberger Thomas Hantke schaffte erneut den Sprung auf das Podest, belegte diesmal Rang drei in 2:56:33. Als 174. lief nach 4:24:01 Stunden Jon Kare Askeland Olsen aus Norwegen, ein gebürtiger Südkoreaner, über die Ziellinie. Jon war von der Strecke an den Fließen und über die Holzbrücken regelrecht verzaubert, die lange Reise aus dem norwegischen Stavanger hatte sich für den Marathonläufer gelohnt.
Jennifer Bieling sicherte sich den Sieg in der Frauenwertung beim Marathonlauf in 3:16:53 Stunden. Lina Epperlein schaffte in 3:28:44 den Sprung auf das zweite Podest, Dritte wurde Nicole Nötzelmann in 3:31:51. Eine Marathonläuferin erreichte das Ziel und machte ihrem Freund einen Heiratsantrag – bewegende Momente und Stimmung pur.
Sieger in Run & Bike ballerten 2:19:42 Stunden
Solch eine schnelle Zeit haben wir noch nicht erlebt – Fabian Hagedorn und Tobias Barkschat waren in der Siegerzeit von 2:19:42 Stunden sehr schnell unterwegs und hatten zu den Verfolgern 15 Minuten Vorsprung.
Brüderpaar besteigt Podest über 5 Kilometer
Zwischenzeitlich wurde auch der Lauf über 5 Km ausgetragen. Souverän siegte Tobias Strauß (17:00 Minuten) vor Louis Hellmuth (17:34), Rang 3 ging an Fabian Strauß (17:38). Lisa Winter (21:51) durfte sich über den Siegerpokal für die Frauen freuen. Mia Menke (21:59) wurde Zweite, Rang drei ging an Lisa Wurster (22:09).
Nachbesserung erforderlich – Männer kassierten Pokale über 2 Kilometer – Tessa Levy siegt
So war das nicht gedacht – die Pokale für die Plätze 1 und 2 im Bewerb über 2 Kilometer kassierten Männer. Louis Hellmuth (M30) und Benedikt Statt (M35) liefen vor Jannis Bramburger (M10/11) ins Ziel. Bei den kommenden Wettkämpfen wird es eine Nachbesserung geben, Männer und ältere Jugendliche werden da nicht mehr in die Wertung kommen. Der Sieg bei den Mädchen ging an Tessa Levy (W12/13), Platz 2 für Hannah Herde (W10/11), Drittplatzierte wurde Liara Scharntke (W12/13).
Paddler haben genügend Zeit um Gurkenmedaillen zu erkämpfen
Wussten Sie, dass man für das Paddeln oder Stand Up Paddling mehrere Monate Zeit hat um seine Tour auf den Spreewaldfließen über 42 KM, 21 KM, 10 KM oder 5 KM zu absolvieren. Am Bootshaus Leineweber unserem Kooperationspartner in Burg kann man sich ein Paddelboot ausleihen, wenn man für den Spreewald Marathon angemeldet ist bekommt man dazu eine spezielle Wasserwanderkarte, Stempelkarte und Verpflegungsmarken. Für Kinder unter 12 Jahren (auch wenn diese Schwimmen können) bekommt man eine Schwimmweste, denn diese ist für Kinder Pflicht. Man kann auch sein eigenes Boot nehmen. Geübte paddeln die 42 KM locker unter 7 Stunden. An dieser Stelle sei bemerkt, den Marathon kann man auch in zwei Etappen bewältigen – es ist die einfachste Art an die goldene Gurke zu kommen. Tag 1 von Burg über Lehde nach Lübbenau paddeln, dort übernachten, am Tag 2 von Lübbenau durch den Hochwald zurück nach Burg. Leichte Boote an den Schleusen Umtragen, das geht wesentlich schneller, aber viel wichtiger, es läuft nicht so viel Wasser weg. Bei 42 KM müssen 16 Schleusen gemeistert werden. Unterwegs kann man Nutria, Bieber, Eisvogel und wer viel Glück hat einen Seeadler oder Fischadler sehen. Im Ziel am Bootshaus Leineweber gibt man das Leihboot ab und hat nun alle Zeit der Welt den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
Wer die Woche des Spreewald Marathon durchplant, kann problemlos an 8 Wettkämpfe stressfrei teilnehmen – die vier Kanubewerbe absolvieren und dann am Donnerstag in das Programm einsteigen und somit acht schwere Gurkenmedaillen erkämpfen.
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